Warum Mercedes jetzt besser ist als in der Ground-Effect-Ära

Warum Mercedes jetzt besser ist als in der Ground-Effect-Ära

 

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Erstmals seit der Formel-1-Saison 2021 führt Mercedes in diesem Jahr wieder beide Weltmeisterschaften in der Königsklasse an. Nachdem die Silberpfeile in der kompletten Ground-Effect-Ära zwischen 2022 und 2025 titellos blieben, könnte der WM-Pokal 2026 endlich wieder in Brackley landen.  LAT Images Mit dem W17 holte Mercedes bereits jetzt mehr Siege als in den Vorjahren

“Es wurde enorm viel Arbeit investiert, um herauszufinden, wo die Leistungslücken lagen, welche Verbesserungen wir im Bereich der Simulation benötigten, wie wir die Leistung vorhersagen konnten und Ähnliches”, erklärt der stellvertretende Teamchef Bradley Lord. Zwar war Mercedes auch in den vergangenen vier Saisons punktuell siegfähig. Allerdings schaffte man es in diesem Zeitraum nie, ein Auto zu bauen, das auf regelmäßiger Basis um Siege mitkämpfen konnte. Daher waren die Silberpfeile in all den Jahren auch nie ein echter Titelkandidat.
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Genau diese Konstanz hat Mercedes mit dem neuen Reglement 2026 und dem W17 wiedergefunden. Von den elf Rennen bis zur Sommerpause gewann das Team acht, und zudem brachte man bei allen elf Grands Prix immer mindestens einen Fahrer auf das Podium. “Wir haben versucht, viele dieser Erkenntnisse [aus der Ground-Effect-Ära] auch bei der Vorbereitung auf dieses Reglement zu berücksichtigen”, betont Lord. Ein großes Problem war unter anderem, dass sich das Auto zu Beginn des neuen Reglements auf der Strecke ganz anders als bei den Simulationen verhielt. 2026 stimmt die Korrelation bei Mercedes Diesen Fehler wollte Mercedes 2026 unbedingt vermeiden. “Ich denke daher, eine unserer Stärken war, dass wir von Anfang an eine sehr, sehr enge Zusammenarbeit zwischen dem Chassis- und dem Motorenteam hatten”, so der stellvertretende Teamchef. Man habe es geschafft, “im Rahmen der Möglichkeiten des Chassis-Teams Werkzeuge zu entwickeln, mit denen wir das Verhalten der Fahrzeuge sehr gut simulieren und die grundlegenden Herausforderungen dieses Reglements erkennen konnten, um dann entsprechend darauf zu reagieren.” Tränen statt Titel: Acht abgestürzte Formel-1-Großmächte

“Es war eine Menge Arbeit und ein großes Lob gebührt James [Allison] und dem technischen Team, das mit ihm zusammenarbeitet, sowie dem operativen Team, das dann das Wunder vollbringt, Ideen so schnell wie möglich in Bauteile umzusetzen”, betont Lord. Zudem arbeite Mercedes unter der Budgetobergrenze permanent daran, “unsere Fähigkeit zu verbessern, das Beste aus den verfügbaren finanziellen Ressourcen herauszuholen, damit sich dies in einer bestmöglichen Rundenzeit niederschlägt”, so Lord.
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Mercedes liegt zur Sommerpause 2026 in der Konstrukteurswertung 72 Punkte vor dem engsten Verfolger Ferrari. In der Fahrer-WM hat Kimi Antonelli bereits 50 Zähler Vorsprung auf den zweitplatzierten Lewis Hamilton.

 
Formel1.de 

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