Warum sich Alexander Albon in der Formel-1-Saison 2026 so schwer tut

Warum sich Alexander Albon in der Formel-1-Saison 2026 so schwer tut

 

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Alexander Albon ist mit dem neuen Formel-1-Reglement noch nicht so recht warm geworden. Zwar hat Williams in der Saison 2026 insgesamt mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, doch auch Albon persönlich war in der ersten Saisonhälfte regelmäßig langsamer als sein Teamkollege Carlos Sainz.  LAT Images Alexander Albon und Williams gehören 2026 zu den großen Verlierern

Entschied Albon das interne Williams-Duell gegen den Spanier in der Saison 2025 noch mit 73:64 Punkten knapp für sich, liegt Sainz aktuell mit 6:5 Punkten vorne. Das wirkt auf den ersten Blick nicht katastrophal aus Albons Sicht, doch im Rennduell (inklusive Sprints) steht es 10:5 für seinen Teamkollegen, im Qualifyingduell sogar 13:2. “Diese Regeln spielen meinen Stärken nicht in die Karten”, sagt Albon über das neue Reglement und erklärt: “Es gibt keine High-Speed-Abschnitte mehr. Ich habe High-Speed immer als eine meiner Stärken angesehen.”
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“Aber jetzt ist es mit den High-Speed-Kurven so, dass man sie entweder mit Vollgas nimmt […] oder wir fahren jetzt einfach so langsam hinein, dass sie keine Hochgeschwindigkeitskurve mehr ist”, erklärt Albon im Hinblick auf das Energiemanagement. Unter anderem Fernando Alonso hatte im Laufe der ersten Saisonhälfte ebenfalls bereits erklärt, dass mit dem neuen Reglement “die High-Speed-Kurven jetzt zu reinen Ladestationen für das Auto” verkommen. Laut eigener Aussage schadet das Albon. Zusätzliche “Ebene” durch neues Reglement Doch auch davon abgesehen tut sich der 30-Jährige schwer. “Dann geht es auch einfach darum, diese Regeln zu verstehen. Die Autos und diese Reifen sind ziemlich empfindlich, und im Moment haben wir noch nicht wirklich den ‘Sweet Spot’ gefunden”, verrät er. “Manchmal klappt es ganz gut, aber im Großen und Ganzen ist es schwierig. Es ist auf jeden Fall ein anderer Fahrstil”, so Albon, für den die Situation nicht leicht ist, denn: “Als Team müssen wir auch immer wieder kleine Probleme lösen. […] Daher ist es schwer zu unterscheiden, was an einem selbst liegt und was am Auto.” Zwischenzeugnisse: Die besten Formel-1-Fahrer zur Sommerpause

So beklagen sich laut Albon unter anderem beide Williams-Piloten über die Unbeständigkeit des FW48. Albon betont, dass man als Fahrer eigentlich immer “sehr offen” für Vorschläge sei, wie man schneller fahren könne. “Wenn es zum Beispiel einen Grund gibt, warum du auf einer Geraden langsam bist oder so, sag es mir, dann passe ich mich daran an und überlege mir, wie ich das Problem umfahren kann. Manchmal ist es allerdings sehr kompliziert”, erklärt er.
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Das Problem: “Man hat dir dein ganzes Leben lang nur beigebracht, schnell zu fahren. Du weißt, was schnell ist. Und dann taucht plötzlich eine Ebene auf, so eine Art graue Box im Hinterkopf, die fragt: ‘Wenn ich das anders mache, wirkt sich das dann auf andere Weise auf die Rundenzeit aus?'” Was Albon seit einigen Wochen anders macht “Das ist weder instinktiv noch natürlich”, so Albon über die Herausforderungen des neuen Reglements. “Man kann sich also nur – und das ist mein Ansatz seit den letzten drei, vier Rennen – ganz auf das Fahren konzentrieren und die Techniker ihre Arbeit machen lassen”, erklärt er. “Wenn man glaubt, gute Arbeit geleistet zu haben, dann hat man gute Arbeit geleistet. Und das sollte man dann einfach so stehen lassen”, so Albon, der sich über die technische Seite in Zukunft keine zu großen Gedanken mehr machen möchte. Formel-1-Quiz
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Tatsächlich kam Albon in den letzten beiden Rennen vor der Sommerpause in Spa und Budapest jeweils vor Teamkollege Sainz ins Ziel und war auch im Qualifying zumindest näher als zuvor dran. Nach der Pause wird sich zeigen, ob Albon diesen Trend fortsetzen kann.

 
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