WM-Kampf 2026: Macht es George Russell wie Lando Norris?
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Viele hatten erwartet, dass George Russell der Mann sein würde, den es in der Formel-1-Saison 2026 zu schlagen gilt. Während einer eher schwierigen Phase in den Ground-Effect-Jahren zwischen 2022 und 2025 zeigte er für die Silberpfeile starke Leistungen. Sutton Images Nimmt sich George Russell jetzt Lando Norris zum Vorbild?
Tatsächlich bestätigte sich die Erwartung, dass Mercedes zu Beginn der neuen Regelära in diesem Jahr vorne sein würde. Doch es ist Teamkollege Kimi Antonelli, der die Fahrer-WM aktuell mit 20 Punkten Vorsprung und drei Siegen anführt. Russell hingegen ist seit seinem Sieg beim Saisonauftakt in Australien außer Form. In dieser Hinsicht zeichnen sich Parallelen zwischen 2025 und der aktuellen Saison ab und werfen die Frage auf, ob sich Russell Landsmann Lando Norris zum Vorbild nehmen kann.
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2025 ging McLaren nach einem furiosen Saisonende 2024 als Favorit ins neue Jahr, nachdem kontinuierliche Weiterentwicklung ausgehend von einem zuvor desaströsen Jahr dazu geführt hatte, dass Norris Max Verstappen spät in der Saison im Titelkampf herausforderte – letztlich jedoch dem Niederländer unterlag. Der Brite begann mit einem Sieg in Australien und untermauerte damit seine Favoritenrolle, indem er von der Poleposition aus gewann und sich früh einen Vorteil verschaffte. Doch über weite Teile der ersten Saisonhälfte geriet alles ins Wanken. Auch Norris brach nach dem Auftaktsieg ein Eine besonders schwierige Phase wurde durch Probleme beim vierten Saisonrennen in Bahrain deutlich, als Norris seinem Teamkollegen Oscar Piastri deutlich hinterherfuhr, während dieser mit mehreren Siegen zu Beginn seiner dritten Saison fleißig Punkte sammelte. Im dritten Rennen in Japan, vor der Reise in den Nahen Osten, sorgte Verstappen für etwas Entlastung bei Red Bull in einem schwierigen Start für den amtierenden Weltmeister und durchbrach mit einem Sieg die Dominanz, die McLaren in der Anfangsphase gezeigt hatte. Red Bull holt auf, Mercedes wackelt: Daten enthüllen neues F1-Kräfteverhältnis! Video wird geladen… Im Strategie-Video nach dem Miami-GP schaut Datenexperte Kevin Hermann auf die Zahlen hinter dem veränderten Kräfteverhältnis der F1.
Erst beim achten Rennen in Monaco holte Norris seinen zweiten Saisonsieg, gefolgt von nur zwei weiteren Erfolgen vor der Sommerpause. Doch nach einem Ausfall in Zandvoort nach der Sommerpause gewann Norris die Oberhand gegenüber Piastri, während der Australier selbst in ein Formtief rutschte. Kompliziert wurde die Lage durch das Comeback von Red Bull und Verstappen in der zweiten Saisonhälfte. Der Niederländer kämpfte bis zum letzten Rennen in Abu Dhabi um den Titel, bevor sich Norris schließlich die Meisterschaft sicherte.
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Letztlich hatte Norris seine persönliche Krise zu Beginn überwunden und Piastri in einem überwiegend teaminternen Titelduell besiegt. Warum der Start 2026 an 2025 erinnert Russell befindet sich nach vier Rennen in dieser Saison in einer ähnlichen Lage wie Norris vor einem Jahr. Ein überzeugender Sieg von der Poleposition in Australien entsprach den Erwartungen vor der Saison, doch seitdem lesen sich die Ergebnisse für Russell alles andere als gut. In China, Japan und vor allem zuletzt in Miami wurde er klar von Antonelli geschlagen. Ähnlich wie Norris musste auch Russell lange auf seine Titelchance warten, nachdem er viele Jahre in unterlegenem Material unterwegs war – und sieht sich nun von einem neuen, jüngeren Teamkollegen bedroht. Miami: Die Fahrernoten von Marc Surer und der Redaktion
McLaren hatte, ähnlich wie Red Bull im vergangenen Jahr, in den ersten beiden Rennen eigene Probleme, fand jedoch in Japan zurück in die Spur. Piastri wurde dabei durch ein unglücklich getimtes Safety-Car um die Chance gebracht, Verstappens Sieg in Suzuka zu wiederholen, wobei Antonellis Pace ohnehin beeindruckend war.
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Norris bestätigte diese verbesserte Form für McLaren in Miami, hatte am Rennsonntag jedoch keine Antwort auf die Geschwindigkeit des Italieners, während Russell nicht in den Kampf um das Podium eingreifen konnte. Nun muss Russell auf Norris’ Comeback im vergangenen Jahr als Beweis dafür blicken, dass noch nichts verloren ist. Bei noch 18 verbleibenden Rennen ist der Rückstand von 20 Punkten relativ gering. Dennoch gibt die bisherige Form Anlass zur Sorge. Was für Russell zum Problem werden könnte McLaren könnte im weiteren Saisonverlauf zum Problem für Mercedes werden, ebenso wie Ferrari und Red Bull, sodass es keine exakte Wiederholung von 2025 wird, da mehr Variablen ins Spiel kommen, die eine reine Mercedes-Dominanz verhindern könnten.
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Hinzu kommt der intensive Entwicklungswettlauf zu Beginn des neuen Reglement-Zyklus, der die Kräfteverhältnisse im Laufe der Saison auf den Kopf stellen könnte – auch wenn Mercedes das einzige Topteam war, das in Miami kein großes Upgrade brachte und mit den geplanten Updates in Kanada wieder einen Vorsprung herausfahren könnte. Formel-1-Quiz
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134 132 135 137 Teste Dich jetzt im Formel-1-Quiz und vergleiche Dich mit anderen Usern Gerade deshalb ist es entscheidend, dass Russell schnell wieder zu seiner Form findet. Ein starkes Ergebnis in Montreal würde den Negativtrend stoppen, neuen Schwung bringen, Antonelli zeigen, dass er ihm dicht auf den Fersen ist, und unangenehme Fragen in den Medien schnell verstummen lassen.
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Eine längere sieglose Phase könnte hingegen ausreichen, damit Antonelli seinen Vorsprung bis zur Uneinholbarkeit ausbaut – möglicherweise schon vor der Sommerpause. Das würde jeglichen Druck von den Schultern des Teenagers nehmen, der sonst in einer später zugespitzten Titelentscheidung eine Rolle spielen könnte. Meistgelesen in unserem Netzwerk Langstrecke
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Russell muss sich also zumindest in eine Position bringen, die seinem Teamkollegen ein unangenehmes Saisonfinale bereitet.
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