Lewis Hamilton: Warum er noch nicht an den WM-Titel 2026 denkt

Lewis Hamilton: Warum er noch nicht an den WM-Titel 2026 denkt

 

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Nach seinem lange ersehnten ersten Formel-1-Sieg für Ferrari in Barcelona besitzt Lewis Hamilton nun sogar durchaus Chancen auf den erträumten achten WM-Titel – und den ersten in Rot. Auftaktsieger George Russell hat Hamilton mit seinem Erfolg in Katalonien bereits überholt, sodass aktuell “nur” noch Kimi Antonelli zwischen ihm und dem Platz an der Sonne steht.  Getty Images Europe Lewis Hamilton konnte in Barcelona den Befreiungsschlag landen

Der Italiener musste in Barcelona einen technisch bedingten Ausfall hinnehmen und liegt derzeit 41 Punkte vor Hamilton an der Spitze. Angesichts der noch langen Saison mit noch 15 geplanten Rennen ist der Rückstand durchaus aufholbar – vor allem, wenn Ferrari weiter im Aufwind ist und nun sogar ein Motorenupgrade im Gepäck hat. An die WM denkt Hamilton aber noch lange nicht: “Ich denke von Rennen zu Rennen und will es so umsetzen, wie wir es am vergangenen Wochenende, beim letzten Rennen, getan haben”, betont er. Ihm sei aktuell nur wichtig, an jedem Wochenende das Optimum abzurufen, “und nicht darüber nachzudenken, was in 15 Rennen sein wird”. Nach Sieg 106: Greift Lewis Hamilton jetzt die WM an? | Rennen F1 Barcelona 2026 mit @DaveGaming Video wird geladen…  

“Ich verschwende wirklich keinen Gedanken daran, dass ich um eine Weltmeisterschaft fahre”, stellt Hamilton klar und erklärt, wie stark sein Fokus auf dem anstehenden Wochenende in Österreich und dem nächsten Sieg liegt.
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“Ich denke daran, dass ich dieses Wochenende gewinnen will. Das ist mein Ziel. Darauf habe ich die ganze letzte Woche und diese Woche hingearbeitet”, so der Ferrari-Pilot. “Ich war nicht mal abends essen.” “Man konzentriert sich voll und ganz auf die Opfer, die man bringen muss, um sicherzustellen, dass man zu 100 Prozent fit ankommt, damit man für diese Leute Leistung bringen kann. Vor allem, weil ich weiß, wie weitreichend der Einfluss und die Entscheidungen sind, die ich im Auto treffe, und was wir hier tun. Das sind die Dinge, über die ich nachdenke.” Stolz auf das gesamte Team Der 41-Jährige betont, wie “unheimlich stolz” er auf das gesamte Team in der Fabrik sei. “Es ist einfach so, dass jede einzelne Person in diesem Team ihren Beitrag leistet. Jeder legt eine Schippe drauf, jeder pusht noch ein bisschen mehr als je zuvor. Und wir arbeiten geschlossener und enger zusammen als jemals zuvor”, sagt er. Mit 40+ auf Platz eins: Die ältesten Rennsieger der Formel-1-Historie

“Und zu sehen, dass die Verbesserungen, nach denen wir verlangen, auch tatsächlich kommen …”, lobt er. “Sie haben unglaublich hart gearbeitet, um diesen Schritt mit dem Motor zu machen. Es ist noch nicht der ganze Sprung, aber es geht einen Schritt nach vorn. Und genau das müssen wir weiter tun: einfach einen Fuß vor den anderen setzen.” Der Sieg in Spanien war für den Briten jedenfalls eine große Erleichterung und ein willkommener Schub. Immer wieder wurden seine Leistungen seit seiner Ankunft bei Ferrari kritisiert, doch nun hat Hamilton bewiesen, dass er auch im etwas höheren Alter noch Leistung bringen kann und auch seinen Teamkollegen Charles Leclerc im Griff haben kann, der 40 Punkte weniger auf dem Konto hat. Stundenlang Storys repostet Vor allem hat ihn aber gefreut, dass er den Fans in Italien das erhoffte Sieggefühl zurückgeben konnte, nachdem man in der kompletten Saison 2025 kein Rennen gewinnen konnte. Wie viel den Tifosi das bedeutet, hat er bei seiner Ankunft in Maranello gemerkt, wo er am Donnerstag und Freitag der vergangenen Woche zu Gast war.
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“Wir hatten Veranstaltungen, aber schon als ich am Flughafen gelandet bin, habe ich gesehen, wie viel es dem Polizeibeamten und der Einreisebehörde bedeutet hat und wie glücklich sie waren”, schildert er. “Das waren die ersten Italiener, die ich nach der Landung gesehen habe. Und als ich dann an die Strecke kam und sah, wie glücklich alle waren – das war definitiv ein echter Durchbruch.” Schneller, aber auch wirklich besser? Charles Leclerc und das Hamilton-Dilemma I Marc Surer EXKLUSIV Video wird geladen…  

Und dass er die Fans glücklich machen konnte, das habe auch ihm selbst eine Menge bedeutet. “Und genau deshalb reposte ich auch so viel”, sagt Hamilton.
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“Die Leute fragen sich manchmal: Was machst du eigentlich, nachdem du ein Rennen gewonnen hast, nach dem ersten Grand Prix, den du geholt hast? Ich kam nach Hause und saß stundenlang auf dem Sofa, um all diese wunderschönen Storys, Videos und Nachrichten von den Leuten zu reposten. Und es war wirklich überwältigend, absolut überwältigend, das zu erleben.” Hamilton: Müssen jetzt nachlegen Doch der siebenmalige Weltmeister weiß auch, dass der Erfolg nicht viel wert ist, wenn Ferrari nicht nachlegen kann. “Wir müssen auch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkehren, unsere Arbeit machen, zurück an die Schreibtische gehen und diese positive Energie in unsere Arbeit kanalisieren”, betont er. “Und ich denke, genau das versucht gerade jeder.” Video wird geladen…  

“Aber im Hinblick auf den aktuellen Zeitpunkt fühlt es sich einfach großartig an, dass wir ein Auto haben mit Dingen, nach denen ich verlangt hatte, und dass wir uns gemeinsam vorwärtsbewegen und extrem gut zusammenarbeiten.”
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“Und ich liebe es, dieses Auto zu fahren. Das Auto hat endlich die Eigenschaften, nach denen ich gefragt habe, und ich fange jetzt an, das auf der Strecke umzusetzen. Das ist also das beste Gefühl.”

 
Formel1.de 

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