McLaren als Favorit? Russell sieht Papaya als Gefahr in Österreich
| . | . | . |
Laut George Russell ist McLaren beim Großen Preis von Österreich eine ernstzunehmende Gefahr für Mercedes. Gerade bei heißen Temperaturen sei das Team aus Woking, so die Einschätzung des 28-Jährigen, immer vorne zu erwarten. LAT Images McLaren ist in Spielberg bislang der schnellste Verfolger der Silberpfeile
“Miami war das erste wirklich heiße Rennen, und das hätten sie fast gewonnen”, erklärt Russell am Freitag nach den Freien Trainings. “In Barcelona hatte Lando eine ähnliche Pace wie wir und Lewis. Und hier sehen sie auch wieder sehr stark aus.” “Man erkennt also einen klaren Trend: Bei heißen Rennen können sie anscheinend nochmal nachlegen, während wir vielleicht einen Schritt rückwärts machen”, betont der WM-Dritte. “Die McLarens im FT2 nach der ersten Runde ganz oben zu sehen, war eine echte Überraschung. Und die Rennpace [der McLarens] ist besser als unsere, gerade die von Lando.”
//jseAo3c(“Rect”);
Wirft man einen Blick auf die Longrun-Analyse unseres Redakteurs Kevin Herrmann, so bewahrheitet sich die Befürchtung des Mercedes-Piloten nicht. Schließlich hat McLaren derzeit einen Rückstand von knapp zwei Zehntelsekunden und hat in Spielberg mit hohem Reifenverschleiß zu kämpfen. Im zweiten Freien Training konnte sich Kimi Antonelli die Bestzeit sichern, mehr als zwei Zehntelsekunden vor Oscar Piastri. Während Norris direkt dahinter die drittbeste Zeit fahren konnte, lag Russell am Ende der Session mit sechs Zehntelsekunden Rückstand auf Platz sechs. In puncto Pace wäre beim Drittplatzierten in der Fahrer-WM mehr möglich gewesen, doch ein Fehler auf seiner schnellen Runde verhinderte eine bessere Zeit. Die tägliche F1-Show zum Grand Prix von Österreich | Longruns Freitag F1 Spielberg 2026 Video wird geladen…
Neil Houdley, seines Zeichens Technischer Leiter bei McLaren, konnte sich als Antwort auf die Prognose von Russell ein Kichern nicht verkneifen. “Ich würde gerne glauben, dass George recht hat”, erklärt Houdley. “Aber ich denke, wir müssen realistisch bleiben. Wir haben ein paar kleine Änderungen vorgenommen.” “Es gibt weiterhin einige Möglichkeiten [in der Weiterentwicklung], aber wir haben gesehen, wie schnell Kimi unterwegs war. Und ich bin mir sicher, dass George diese Zeiten auch fahren kann. Wir wissen, dass Ferrari in Barcelona sehr, sehr schnell war, und es gibt keinen Grund, zu glauben, dass sie nicht auch hier schnell sein werden.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Formel 1
Wie Ferrari eine Regellücke nutzte – und weshalb die FIA nun eingreift
Motorrad
Heftige Stürze im Assen-Training: Alex Marquez und Aldeguer angeschlagen
Motorrad
MotoGP-Liveticker Assen: Bezzecchi toppt sturzreichen Freitag
Langstrecke
Startaufstellung 24h Spa 2026: Rovera zerlegt Gegner in Superpole
Diese Skepsis teilt nach den Freien Trainings auch Piastri. “Ich weiß nicht, ob wir mit Mercedes mithalten können”, so der 25-Jährige. “Wir sind wohl ‘Best of the Rest’ hinter den beiden. Aber ich glaube, Kimi und Mercedes werden von Freitag auf Samstag immer viel Pace finden. Ich erwarte also, dass sie morgen sehr, sehr schnell sein werden.”
Formel1.de
En güncel Motorsporları haberleri için sosyal medyada TRmotosports’u takip edin.




