McLaren rüstet zurück: Warum man auf den H-Wing in Madrid verzichtet

McLaren rüstet zurück: Warum man auf den H-Wing in Madrid verzichtet

 

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McLaren verzichtet beim Formel-1-Grand-Prix von Spanien in Madrid auf seinen neuartigen H-Wing. Die Woking-Truppe wird das System, das den Heckflügel zwischen Kurven- und Geradenmodus um 180 Grad drehen kann, erst beim Rennen in Baku wieder einsetzen.  circuitpics.de McLaren setzt in Madrid auf einem Heckflügel mit mehr Abtrieb

McLaren hatte an einer eigenen Variante des sogenannten “Macarena”-Heckflügels gearbeitet, nachdem Ferrari das Konzept bereits bei den Wintertests erprobt hatte. Nach einer verzögerten Einführung zeigte McLaren den H-Wing erstmals im Training in Zandvoort und setzte ihn beim vergangenen Italien-Grand-Prix in Monza erstmals im Rennen ein. Das System funktionierte dabei wie vorgesehen. Der Mechanismus hilft dabei, den Luftwiderstand auf den Geraden zu reduzieren. Trotzdem wird McLaren den H-Wing vorerst ausschließlich an seinem Flügel für Strecken mit geringem Abtrieb einsetzen. Eine nachträgliche Integration in die Varianten mit höherem Abtrieb ist nicht geplant. Warum der H-Wing in Madrid pausiert Für den neuen Madring in Madrid setzt McLaren stattdessen auf den Heckflügel, den das Team bereits in Zandvoort eingeführt hatte. Auffällig sind dabei die markant geformten Endplatten. Der Kurs feiert an diesem Wochenende seine Premiere und stellt aufgrund seines hohen Abtriebs andere Anforderungen an die Aerodynamik als Monza.
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Bei der Produktion neuer Komponenten müssen die Teams ihre Ressourcen genau einteilen. McLaren konzentrierte sich deshalb darauf, den H-Wing rechtzeitig für Monza fertigzustellen. Gerade auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Italien bringt die Reduzierung des Luftwiderstands einen deutlich größeren Vorteil bei der Rundenzeit als auf kurvenreicheren Strecken. Russell benachteiligt? Warum Mercedes Antonelli die bessere Strategie gab! Video wird geladen…  

Deshalb verzichtete McLaren darauf, auch den in Zandvoort eingesetzten Flügel nachträglich mit dem H-Wing-System auszurüsten. Stattdessen soll später eine komplett neue Version des Flügels mit höherem Abtrieb entstehen, die von Beginn an für die Integration des drehbaren Mechanismus ausgelegt wird. Rückkehr des Systems in Baku Der in Monza eingesetzte H-Wing soll Ende September beim Grand Prix von Aserbaidschan in Baku zurückkehren. Der Stadtkurs stellt ebenfalls hohe Anforderungen an Topspeed und aerodynamische Effizienz und bietet damit bessere Voraussetzungen für das Konzept. McLaren geht derweil als einer der Favoriten in das Madrid-Wochenende. Lando Norris hat zuletzt sowohl auf dem kurvenreichen Hungaroring als auch in Zandvoort gewonnen. Auf dem 5,4 Kilometer langen Madring erwartet das Team nun eine weitere Herausforderung. Meistgelesen in unserem Netzwerk DTM
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Auch Racing Bulls verzichtet in Madrid auf seinen drehbaren Heckflügel. Das Team hatte eine entsprechende Lösung ebenfalls in Monza eingesetzt, sieht für das Konzept auf dem neuen Madrider Kurs aber keinen passenden Einsatzbereich. Der Flügel soll zu einem späteren Zeitpunkt in dieser Saison zurückkehren.

 
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