Trotz Problemen am Freitag in Spielberg: Keine Panik bei Red Bull

Trotz Problemen am Freitag in Spielberg: Keine Panik bei Red Bull

 

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Trotz einiger Stolpersteine am Freitag in Spielberg bleibt Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies zuversichtlich. Für eine wahre Einschätzung des jüngsten Upgrade-Pakets sei es nach den beiden Freien Trainings allerdings noch viel zu früh.  NurPhoto Der RB22 geht in Österreich mit einem großen Upgrade-Paket an den Start

“Ehrlich gesagt ist das ein riesiges Paket”, erklärt Mekies in der Teamchef-Pressekonferenz. “Sowas kannst du nicht bei jedem Rennen mitbringen.” Zuletzt hatte man laut Mekies in Miami ein vergleichbares Paket an den Start gebracht. Der Fokus des Teams liegt dabei vorrangig darauf, wie viel Zeit man auf die Spitze aufholen kann. “Nach ein paar Sessions werden wir einschätzen können, wie viel wir aufgeholt haben.”
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In Miami hatte man, wie Mekies erklärt, circa eine halbe Sekunde gefunden. “Wenn wir also auf einer Strecke mit vielen schnellen und mittelschnellen Kurven zwischen zwei oder drei Zehnteln liegen, dann machen wir Fortschritte”, betont der Teamchef. Den Abstand von rund fünf Zehnteln mit nur einem einzigen Upgrade komplett aufzuholen, hält der 49-Jährige aber nicht für realistisch. In puncto Balance war Isaac Hadjar bislang alles andere als zufrieden. Gerade Kurve 3 machte dem 21-Jährigen am Freitag zu schaffen. Dazu betont Mekies nach FT2 im Sky-Interview: “Ich glaube nicht, dass das mit dem Upgrade zusammenhängt. Da geht es vermutlich um eine Kombination aus Fahrbarkeit und Balance. Bei der Balance geht es um die Chassis-Seite, bei der Fahrbarkeit um die PU-Seite.” “Wir sind uns dieser Schwächen auf beiden Seiten bewusst”, so Mekies. “Kurve drei hat das durchaus ein wenig hervorgehoben. Aber in genau diesen Kurven lernst du, verschiedene Mittel und Wege zu testen. Lasst uns also schauen, wie es morgen weitergeht.” Dennoch gesteht Mekies bei Sky nach der Session: “Sicherlich sieht man, dass wir heute viel Zeit verloren haben.” Video wird geladen…  

FT1 verlief für Red Bull keineswegs nach Fahrplan. Max Verstappen blieb zum Start der Session mehrmals am Ende der Boxengasse stehen und konnte letztlich nur 17 Runden drehen. Für das Software-Problem konnte man bis zum FT2 zumindest eine Lösung finden. Teamkollege Hadjar fuhr seinerseits nur elf Runden und klagte über Probleme mit den Bremsen.
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Beide Piloten beschwerten sich am Nachmittag über weitere Schwierigkeiten. Während Verstappen im FT2 mit Sitzproblemen zu kämpfen hatte, fiel in Kurve 3 die Drehzahl des RB22 oftmals in den Keller. Erboste Funksprüche der beiden Red-Bull-Fahrer waren die Folge. Auf die Frage, wie Max Verstappen derzeit die Fahrbarkeit des RB22 bewerten würde, antwortet Mekies: “Ich glaube, wenn man ihn jetzt fragen würde, dann wäre er nicht allzu glücklich.” “Heute war ein zäher Tag und wir haben noch nicht daran gearbeitet, das Auto in ein Fenster zu bringen, in dem sich [die Fahrer wohlfühlen]. Aber was heute wichtig war, ist die Frage, ob wir die Performance des Autos steigern konnten. Wir wissen, dass die Balance noch nicht da ist, wo wir sie haben wollen.”
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“Aber”, wie Mekies betont,”die Performance an sich hat sich verbessert. Ich habe keine Zweifel daran, dass die Jungs und unsere Ingenieure Wege finden werden, das bis morgen zu verbessern.”

 
Formel1.de 

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