Ferrari-Gala in Budapest: Warum Leclerc trotz Dominanz-Freitag mahnt

Ferrari-Gala in Budapest: Warum Leclerc trotz Dominanz-Freitag mahnt

 

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Traumstart für die Scuderia Ferrari in Budapest: Auf dem windigen und unebenen Hungaroring sicherten sich die Roten am Trainingsfreitag eine starke Ausgangslage. Lewis Hamilton setzte im zweiten Freien Training die Bestzeit, während Teamkollege Charles Leclerc mit nur 0,148 Sekunden Rückstand Rang zwei belegte. Damit lag Ferrari eine halbe Sekunde vor Lando Norris im McLaren.  Getty Images Europe Charles Leclerc warnt vor der Konkurrenz in Budapest

Hinter dem viertplatzierten Max Verstappen, dessen Red Bull aktuell an Topspeed und reiner Pace einzubüßen scheint, erlebte auch Mercedes einen schwierigen Nachmittag. George Russell kämpfte mit der Balance der Hinterachse, während Kimi Antonelli bei seiner Qualifying-Simulation von der Strecke rutschte. Trotz der deutlichen Überlegenheit warnt Leclerc vor voreiligen Schlüssen für das anstehende Zeittraining. “Morgen wird es wie immer extrem eng”, betont der Monegasse gegenüber Sky. “Ich erwarte nicht, dass wir diesen Vorsprung halten können. Wir müssen morgen alles perfekt hinbekommen.” Neuer Heckflügel bringt Abtrieb am SF-26 Verantwortlich für den starken Auftakt ist unter anderem ein neues Aerodynamik-Upgrade: Ferrari hat einen überarbeiteten Heckflügel nach Ungarn gebracht, der speziell auf dem verwinkelten Kurs für deutlich mehr Abtrieb sorgt. “Es war von Beginn an ein relativ starker Tag. Ich habe mich im Auto sofort wohlgefühlt”, erklärt Leclerc. Ohne Gridstrafe: Hätte McLaren in Belgien gewinnen können? Video wird geladen…  

Gleichzeitig weiß der Monegasse aber um die Dynamik eines Formel-1-Wochenendes: “Von Freitag auf Samstag machen andere Teams oft noch große Sprünge. Normalerweise hinken wir freitags eher hinterher, daher ist es gut, einen starken Freitag zu haben. Aber wir müssen fokussiert bleiben und weiter hart arbeiten.” Vasseur sieht Reifen als Hauptgrund für große Abstände Auch Teamchef Frederic Vasseur bremst die Euphorie im Lager der Roten gewohnt sachlich ein. “Soweit ist alles gut, aber am Freitag holt man weder die Poleposition, noch gewinnt man das Rennen”, stellt der Franzose klar. “Morgen werden die Karten neu gemischt.”
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Den deutlichen Abstand zur Konkurrenz führt Vasseur vor allem auf die sensiblen Pirelli-Reifen zurück. Das Überhitzen der weichsten Mischung habe das Klassement künstlich verzerrt: “Es ist extrem schwer, die Reifen über eine gesamte Runde im optimalen Fenster zu halten. Wenn man Grip verliert, verliert man gleich richtig viel Zeit. Aber bis morgen Nachmittag wird sich jeder steigern.” Meistgelesen in unserem Netzwerk Motorrad
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Zudem verhinderten Unterbrechungen durch Rote Flaggen im zweiten Training aussagekräftige Longruns über längere Distanzen. “Wir hatten viel Verkehr und mussten verlangsamen. Ein klares Bild für das Rennen haben wir noch nicht – aber das geht derzeit allen Teams so”, resümierte Vasseur.

 
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